Kuren zur Prophylaxe



Frühjahrs- und Herbstkur

Der Mensch mit seinen Lebensprozessen ist innig mit den Impulsen der Natur verbunden und kann sich diesen nicht entziehen. Das Leben ist ein schwingender Rhythmus, und um uns herum können wir überall rhythmische Zeitabläufe (z.B. Jahreszeitenwechsel, Schlaf-Wach-Rhythmus oder Atem- und Pulsfrequenz) beobachten. Somit werden kontinuierlich Anpassungsleistungen des Körpers an seine Umwelt gefordert. Die Kräfte der Anpassungsfähigkeit in uns entscheiden maßgeblich über die Gesundungsfähigkeiten. Wie kann ein Mensch gesund bleiben oder werden, wenn der menschliche Organismus sich nicht mehr der Natur anpassen kann?

Insbesondere die Umstimmungsphasen der Jahreszeiten, Frühjahr und Herbst, sind eine große Herausforderung für die Anpassungsfähigkeit.

Der feuchte und kalte Einfluss im Frühjahr führt je nach Lebensalter und Konstitution zu folgenden Neigungen:
  • - Frühjahrsmüdigkeit, Schweregefühl
  • - Gewichtszunahme
  • - Kreislaufprobleme
  • - Haarausfall
  • - Hautreaktionen wie z.B. Ekzeme

Der kühle und trockene Herbst kann folgende Symptome zeigen:
  • - Trägheit der Kreislauf- und Lymphbewegungen
  • - Steinleiden
  • - Verstopfung
  • - Venenleiden
  • - Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression.

Beide Umstimmungsphasen können zusätzlich von allgemeinen Symptomen, die an sich jeder kennt, begleitet werden:
  • - Antriebslosigkeit
  • - Konzentrations- und Leistungsschwäche
  • - Schlafstörungen
  • - Vegetative Syndrome (z.B. Schlafstörungen, frieren)
  • - Witterungsneurosen


Für wen ist eine Frühjahrs- bzw. Herbstkur geeignet?
  • - als Prophylaxe für Menschen, die älter als 30 Jahre sind
  • - Patienten mit chronischen Krankheiten
  • - in der Rekonvaleszenz, d.h. in der Erholungsphase nach einer Krankheit


Die Kur besteht aus einer Anwendungsdauer von ca. 4-6 Wochen und setzt sich aus drei unterschiedlichen Komponenten zusammen.
  • - die Einnahme von komplexhomöopathischen Mitteln
  • - manuelle Therapie (pulsierende Schröpfkopftherapie oder Ohrakupunktur)
  • - begleitende Maßnahmen (z.B. basische Anwendungen, Bürstungen) die als Anregung dienen und mit in den Alltag integriert werden können


Die Vorteile einer Kur bestehen darin, dass
  • - die Anpassungsleistung des Körpers an die Jahreszeit wesentlich verbessert wird
  • - der Stoffwechsel angeregt wird, was Einfluss z.B. auf die Gewichtsabnahme, das Wärmeempfinden oder den Kräftehaushalt haben kann
  • - man sich insgesamt gekräftigt und leistungsfähiger fühlt, die Infektanfälligkeit nimmt ab
  • - es ein guter Einstieg in die Homöopathie ist
Diese Therapie ist wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie gehört wie viele naturheilkundlichen Methoden zur Erfahrungsheilkunde.



Heilfastenkur

Die natürlichste Form Körper und Geist zu reinigen, ist das Heilfasten. Es ist ein seit Jahrtausenden bekanntes Heilverfahren, das in allen Kulturen durchgeführt wird. In der Bibel wird davon berichtet und Buddha praktizierte es ebenfalls.

In früheren Zeiten kam es immer wieder zu Fastenperioden, wenn die Lebensvorräte am Ende des Winters aufgebraucht waren. Heute liegt kein Mangel mehr an Lebensmittel vor, dennoch fasten wir manchmal mehr oder weniger freiwillig. Häufig sind Erkältungen oder Magen-Darm Infekte die Ursache für die Nahrungskarenz.

Der heutige Alltag ist oft von hektischer Betriebsamkeit, einseitiger Ernährung und Bewegungsmangel bestimmt. Hinzukommen kommen noch viele verschiedene chronische Erkrankungen (z.B. Allergien, Rheuma oder Hauterkrankungen), die mit allopathischen Medikamenten behandelt werden (z.B. Säureblocker, Schmerzmittel oder Cholesterinsenker)

Diese Faktoren führen oft zu einem übersäuerten Stoffwechsel. Schwäche, Stimmungsschwankungen oder Schmerzen sind nur einige Symptome, die als Folge auftreten können.

Umso wichtiger ist es für den Körper und Geist ein bis zweimal im Jahr zu entgiften bzw. entsäuern. Die Fastendauer richtet sich individuell nach Ihrer Konstitution und evtl. bestehenden Vorerkrankungen. Auf feste Nahrung wird verzichtet, dafür viel getrunken und vor allem begleite ich Sie während des Fastens mit verschiedenen therapeutischen Maßnahmen, um eine evtl. entstehende Fastenkrise zu vermeiden.

Während der Fastenzeit haben Sie die Möglichkeit mit alten Gewohnheiten zu brechen und Raum für Neues zu schaffen. Dieser Anlass gibt Ihnen die Gelegenheit z.B. bewusst die Ernährung umzustellen oder Verhaltensmuster in Ihrem Alltag zu prüfen und diese ggf. zu ändern. Die Anzahl der Fastentage ist variabel.

Die Vorteile einer Fastenkur:
  • - regt den Stoffwechsel an, entgiftet dadurch und steigert die Abwehrkräfte
  • - fördert die Selbstheilungskräfte
  • - kann zu einer Gewichtsreduzierung führen
  • - steigert die innere Zufriedenheit
  • - erleichtert den Neubeginn in eine gesündere und zufriedenere Lebensweise
Diese Therapie ist wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie gehört wie viele naturheilkundlichen Methoden zur Erfahrungsheilkunde.



Cellulite Kur

siehe Schröpfkopftherapie

Ohrakupunktur



Ohrakupunktur nach Dr. Paul Nogier

Die Ohrakupunktur ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition. Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins Altertum zu Hippokrates (5. Jh. v. Chr.). Hinweise auf die Ohrakupunktur finden sich ebenfalls in 2100 Jahre alten chinesischen Schriften. Auch in Ägypten, Persien und dem alten Griechenland sind Aufzeichnungen vorhanden, dass Ohrakupunktur schon damals therapeutisch genutzt wurde.

Begründer der französischen Ohrakupunktur ist der Allgemeinmediziner Dr. Paul Nogier (1908-1996).

Die Bezeichnung Akupunktur leitet sich aus den beiden lateinischen Wörtern "acus" = Nadel und "punkere" = stechen ab. Bei der Ohrakupunktur werden, wie der Name bereits verrät, ausschließlich Nadeln am und/oder im Ohr gestochen.

Das Ohr hat eine direkte reflektorische Beziehung zum gesamten Körper und somit „spiegelt“ sich der komplette Mensch im Ohr wieder. Daher hat die Ohrakupunktur ein breitgefächertes Anwendungsgebiet.

Aufgrund der schnellen und präzisen Zugriffsmöglichkeit auf das Körpergeschehen ist die Ohrakupunktur besonders in der Schmerztherapie und bei Krankheiten im Bewegungsapparat einsetzbar. Die Schmerzen können unterschiedlicher Ursachen sein wie z.B. Migräne, Ischias, Herpes-Zoster, Epicondylitis oder Verspannungen im Rückenbereich.

Dr. Nogier hat die Ohrakupunktur auch für viele Leiden des vegetativen Nervensystems empfohlen. Angstsyndrome (z.B. vor Prüfungen, Flugangst, Platzangst) können sehr gut mit der Ohrakupunktur allein, aber auch in Kombination mit, z.B. Bachblüten behandelt werden. Schwindel, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände sind weitere Beispiele, bei denen sich die Therapie aufgrund ihrer ausgleichenden und entspannenden Wirkung sehr gut bewährt hat.

Die Ohrakupunktur bietet ferner Hilfe bei gynäkologischen und urologischen Erkrankungen (z.B. Menstruationsbeschwerden, Menopause-Syndrom, Reizblase), Allergien, Atemwegserkrankungen und Beschwerden des Verdauungstraktes.

Die Häufigkeit und Gesamtanzahl der Behandlungen richtet sich dem Stadium der Krankheit bzw. Symptomen.
Für nähere Informationen haben Sie die Möglichkeit mir eine E-Mail zu schreiben oder mich anzurufen.


Diese Therapie ist wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie gehört wie viele naturheilkundlichen Methoden zur Erfahrungsheilkunde.



Bachblüten Beratung



Beratung zur Verwendung von Bachblüten

„Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe,
sondern einzig und allein ein Korrektiv; ein Werkzeug,
dessen sich unsere eigene Seele bedient,
um uns von größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern,
mehr Schaden anzurichten – und uns auf den Weg
der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.“

Dr. Edward Bach

Ihren Namen verdanken die Bachblüten dem Engländer Dr. Edward Bach (1886-1936). Er war Immunologe, Chirurg, Homöopath, und Philosoph. Seiner Ansicht nach geht jeder körperlichen Krankheit eine seelische Gleichgewichtsstörung voraus.

Das Leben wird von vielen inneren und äußeren Komponenten beeinflusst (z.B. Konstitution, Umwelteinflüsse oder soziales Umfeld). Aber auch seelische Verhaltensmuster (z.B. Ängste, Unruhe oder Hoffnungslosigkeit) können psychosomatische Erkrankungen (nervöse Herzbeschwerden, Gastritis, Verspannungen der Rückenmuskulatur oder Kopfschmerzen) auslösen. Nicht nur Erwachsene, sondern auch bereits Kinder können unter einem seelischen Ungleichgewicht leiden (Leistungsdruck in der Schule, Trennung der Eltern oder während der Pubertät).

Die 38 Essenzen werden aus Blüten von Pflanzen und Bäumen gewonnen und eine davon stammt aus einer nicht kulturvierten Wasserquelle. Nach einer speziellen Aufbereitung können dann die Konzentrate zu einer individuellen Therapie zusammengestellt werden.

Die Bach-Blüten unterstützen die Selbstheilungskräfte und wirken ganzheitlich, harmonisierend und wohltuend auf Seele, Geist und Körper. Aufgrund ihrer natürlichen und sehr sanften Wirkungsweise kann man die Bachblüten auch als „Vitamine“ für die Seele bezeichnen. Sie können mit jeder anderen naturheilkundlichen oder schulmedizinischen Therapie kombiniert werden und sind für Erwachsene als auch für Kinder hervorragend geeignet.

„Nicht bekämpfen, sondern erkennen und überwinden, denn die vollkommene Heilung entsteht nur in unserem Innern.“
Dr. Edward Bach

Diese Therapie ist wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie gehört wie viele naturheilkundlichen Methoden zur Erfahrungsheilkunde.



Komplexhomöopathie und Isopathie



Komplexhomöopathie und Isopathie

Der Begriff Homöopathie kommt aus der griechischen Sprache und kann mit "ähnliches Leiden" übersetzt werden und wurde von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet.

Komplexmittel werden die homöopathischen Mittel genannt, die aus mehreren Einzelmitteln hergestellt werden. Sie entstanden aus der Idee, dass eine Erkrankung meist mehrere Ursachen hat, und zeichnen sich durch ein breites Wirkungsspektrum ab. Der Vorteil einer Kombination von mehreren Einzelmitteln ist, dass die Wirkungen der einzelnen Substanzen sich addieren und so ein Synergie-Effekt entsteht.

In der isopathischen Therapie werden die Krankheitserreger selbst zu einem homöopathischen Mittel verarbeitet.

Sowohl die Komplexhomöopathie als auch die Isopathie aktivieren als Reiz- und Regulationstherapie die Selbstheilungskräfte.

Diese Therapie ist wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie gehört wie viele naturheilkundlichen Methoden zur Erfahrungsheilkunde.



Schröpfen und Cellulitebehandlung



Schröpfkopftherapie

Die Schröpfkopftherapie ist seit über 5000 Jahren bekannt und bewährt. Im klassischen Griechenland war die Schröpfglocke das Emblem des Arztes, aber auch in anderen Kulturen wie z.B. im ägyptischen Altertum, in Indien oder China setzte man damals wie heute das Schröpfen als therapeutische Maßnahme ein.

Der regulierbare Unterdruck in dem Schröpfglas wird durch ein Gerät erzeugt, wodurch das Glas nach dem Aufsetzen auf der Haut haften bleibt. Die Schröpfkugeln werden für eine gewisse Dauer auf dem Hautareal belassen, es können hierbei Rötungen und ein Wärmegefühl entstehen.

Schröpfen greift unmittelbar in die Selbstregulierung des Körpers ein und unterstützt diesen bei der Gesunderhaltung. Es steigert langanhaltend die Durchblutung und die Stoffwechseltätigkeit, stimuliert das Immunsystem, reduziert Entzündungen und hat eine entspannende Wirkung auf Muskulatur und Psyche. Durch die Pulsation des Gerätes wird das Lymphsystem besonders intensiv angeregt.

Die Schröpfkopftherapie wird sowohl als Prophylaxe als auch bei akuten (z.B. Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen, Bronchitis, Sinusitis, Kopfschmerzen) oder chronischen Krankheiten (z.B. Arthrose, Epicondylitis, Myome, Verstopfung) angewandt.

Insgesamt wirkt Schröpfen ganzheitlich, sanft regulierend, entspannend und kann Schmerzen reduzieren.

Cellulitebehandlung

Cellulite ist nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein gesundheitliches Thema. Einseitige Ernährung, Stress, zu viel oder zu wenig Bewegung zählen u.a. zu den Ursachen für Cellulite. Die Folge ist, dass das Gewebe sich verändert und es zu Einlagerungen meist an Oberschenkeln und –armen, Bauch und Po kommt. Dadurch wird der lokale Stoffwechsel gestört und die einzelne Körperzelle wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Der Abtransport von Stoffwechselendprodukten wird behindert.

Durch die pulsierende Schröpfkopfmassage wird das Bindegewebe stark durchblutet. Das gesteigerte Blutvolumen in den Kapillaren versorgt das Gewebe wieder mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die Zellaktivität wird gesteigert. Das Bindegewebe kann wieder elastischer und straffer werden.

Die Therapie kann durch gezielte Ernährungsumstellung, ausreichende sanfte Bewegung und homöopathische Komplexmittel unterstützt werden.

Sie haben auch die Möglichkeit eine Wellness-Massage zu genießen, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail, um einen Termin zu vereinbaren.


Diese Therapie ist wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie gehört wie viele naturheilkundlichen Methoden zur Erfahrungsheilkunde.